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Häufig gestellte Fragen und ihre Antworten

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Kann ein Bewohner kommen und gehen wann er / sie möchte?

Grundsätzlich wird niemandem eine Zeitvorgabe auferlegt oder das Fortgehen verboten.

Im Rahmen der Fürsorgepflicht erwarten wir das An- und Abmelden im Dienstzimmer, damit bei längerer Abwesenheit ggf. Nachforschungen eingeleitet werden können.

Ist eine Hausratsversicherung sinnvoll?

Eine Hausratversicherung deckt Schäden im eigenen Wohnraum ab. Dies ist auch für die Bewohner der Einrichtung relevant und insofern sinnvoll. Der Versicherungsbeitrag muss vom Barbetrag gezahlt werden.

Kann ein Bewohner / eine Bewohnerin jederzeit Besuch empfangen?

Es steht jedem Bewohner frei, Besuch zu empfangen. Festgelegte Besuchszeiten gibt es nicht. Eine zeitliche Begrenzung ergibt sich aus der Hausordnung, nach der um 22.00 Uhr die Nachtruhe beginnt. Danach sollten hausfremde Personen die Einrichtung verlassen. Für Besprechungen oder kleine Feiern können auch Räume angefragt werden.

Wer bezahlt meinen Aufenthalt bzw. den meines Angehörigen?

Grundsätzlich müssen die Kosten der vollstationären Versorgung und Betreuung vom Bewohner selbst getragen werden.

Dies ist angesichts der hohen Kosten jedoch nur wenigen Bewohnern möglich. Daher kann beim Sozialamt ein Antrag auf Übernahme der Kosten gestellt werden.

Im Rahmen der sozialamtlichen Prüfung werden dabei die Einkommens- und Vermögensverhältnisse des Bewohners, wie auch von dessen unterhaltspflichtigen Angehörigen geprüft. Dieses sind im Normalfall nur die Eltern oder die eigenen Kinder. Hier können je nach Einkommensverhältnissen ggf. Unterhaltskosten auf die Angehörigen zukommen.

Sind die Einkommens- und Vermögensverhältnisse durch das Sozialamt geklärt und ergibt sich keine Zahlungspflicht der Angehörigen, übernimmt das Sozialamt bei Vorliegen der entsprechenden Aufnahmevoraussetzungen die Kosten der vollstationären Versorgung.

Welche Kosten fallen an?

Der Kreis Stormarn hat mit der Haus Ingrid Betriebs- und Dienstleistungs GmbH als Trägerin der Einrichtung "Haus Ingrid Fachbereich Eingliederung" eine Vergütungsvereinbarung getroffen.

Danach gilt der folgende Tagessatz:

Maßnahmenpauschale 52,81 €
Grundpauschale 17,69 €
Investitionskosten 16,11 €
Gesamttagessatz 86,61 €

Dieser Tagessatz ist auch der Betrag, der von den Sozialämtern übernommen wird.

Wo beantrage ich die finanzielle Unterstützung?

Die Übernahme der Kosten ist beim Sozialamt, Bereich Eingliederungshilfe, zu beantragen. Zuständig ist das Sozialamt des letzten Wohnortes.

Wofür benötigt ein Bewohner/ eine Bewohnerin ggfs. einen gesetzlichen Betreuer?

Jedem Bewohner steht es frei seine Anträge und den Schriftverkehr selbständig zu führen.

Ein Betreuer kann u.a. für den Aufgabenkreis der Behördenangelegenheiten bestellt werden. Dieses hat dann zur Folge, dass sich der Betreuer um alle Anträge und die folgenden Verwaltungsverfahren zu kümmern hat. Zu diesen Aufgaben zählen beispielsweise das Ausfüllen der Antragsformulare und das Erstellen der benötigten Anlagen. Die Aufgaben beziehen sich auf den Erstantrag und auf die Folgeanträge.

Wie läuft das Aufnahmeverfahren?

Interessiert sich ein Klient/ eine Klientin für die Einrichtung laden wir ihn/sie zunächst zu einem Besuchstag ein. An diesem Tag zeigen wir das Haus mit den dort angebotenen Therapieformen und den unterschiedlichen Wohnmöglichkeiten.

In einem zweiten Schritt bieten wir ein Probewohnen für drei Tage an, das dem gegenseitigen Kennenlernen dient.

Im Rahmen dieses Aufenthalts kann der Klient / die Klientin die vollstationäre Betreuung und Versorgung kennenlernen und an allen Therapie- und Freizeitangeboten teilnehmen.

Nach dem Probewohnen steht dem Klient / der Klientin eine Bedenkzeit zur Verfügung, sodass Rücksprache mit Angehörigen, dem Arzt oder dem Betreuer gehalten werden kann.

Spricht sich der Klient / die Klientin für einen Einzug aus, müssen die weiteren Termine mit dem Sozialdienst der Einrichtung koordiniert werden. Hierzu muss vorab die Übernahme der anfallenden Kosten geregelt sein. Darauf kann das Datum des Einzuges genannt werden.

Nach dem Einzug erfolgt eine Zeit der Eingewöhnung.

Kann oder muss ein Bewohner die Einrichtung auch wieder verlassen?

Jeder Bewohner kann auf eigenen Wunsch die Einrichtung verlassen. Der zum Einzug geschlossene Heimvertrag sieht eine Kündigungsfrist vor, die dabei eingehalten werden muss.

Ein Bewohner muss die Einrichtung bei grobem Verstoß gegen die Hausordnung und einer daraufhin ggf. folgenden Kündigung durch die Einrichtungsleitung auch wieder verlassen.

Welche Voraussetzungen muss ein Bewohner / eine Bewohnerin für die Aufnahme erfüllen?

In der Einrichtung "Haus Ingrid Fachbereich Eingliederung" wohnen volljährige Menschen mit chronischer psychiatrischer Erkrankung / seelischer Behinderung. Diese Voraussetzung wird durch einen Amtsarzt im Kostenübernahmeverfahren geprüft.

Ausschlusskriterien für eine Aufnahme sind akuter Alkohol- oder Drogenmissbrauch.

Bekommt ein Bewohner / eine Bewohnerin Taschengeld?

Jedem Bewohner steht Geld zur freien Verfügung zu. Die Bewohner, deren Kosten durch das Sozialamt übernommen werden, erhalten monatlich einen Betrag in Höhe von € 107,00 als Barbetrag ausgezahlt. Von diesem Betrag müssen Hygieneartikel und Artikel des täglichen Bedarfs bezahlt werden.

Selbstzahlende Bewohner entscheiden über das Taschengeld selbständig.